Feuersalamander

Feuersalamander

 

Der Feuersalamander gehört zu den Lurchen. Es ist eine Amphibie.        

 

Lebensraum

Das ausgeprägte Waldtier ist an Laubwälder gebunden. In Waldrandlagen ist diePopulationsdichte relativ hoch, weil hier oft das Nahrungsangebot groß ist. Man kann Feuersalamander auch in Nischen von Höhlen, unter Totholz, flachen Steinen und unter Baumwurzeln finden.Tagsüber ziehen sich die Feuersalamander in sog. Tagesverstecke zurück, in feuchten und kühlen Nächte des Sommerhalbjahres sind sie aktiv.

 

Aussehen

Der Feuersalamander hat eine schwarz glänzende feuchte Haut mit leuchtend gelben Flecken und/oder Streifen. Mit seinen nach außen gestellten Beinen hat er einen langsamen, schweren, schreitenden Gang. Ausgewachsene Feuersalamander erreichen eine maximale Körperlänge von Kopf bis Schwanzspitze von 14 bis 23 Zentimetern und ein Körpergewicht von etwa 40 Gramm. Die Lebenserwartung in freier Wildbahn beträgt nachweislich über 20 Jahre. In Gefangenschaft deutlich länger.

 

Häutung

Feuersalamander müssen sich in gewissen Abständen, insbesondere die heranwachsenden Exemplare Häuten. Da während des Häutungsprozes die Abwehr mittels der Hautgifte stark eingeschränkt ist, vollziehen die Tiere diesen Vorgang an versteckten Plätzen. Die Häutung wird eingeleitet indem der Kopf oder die Schnauzenspitze an Holz, Steinen oder sonstigen Substrat gerieben wird. Nachdem der Kopf von der alten Haut befreit ist, schiebt sie sich über den Hals zusammen. Wenn dieser Hautwulst den Hals zu eng umschließt, kann es im Extremfall zum ersticken kommen, insbesondere bei jüngeren Exemplare.

 

Ernährung

Erwachsende Salamander ernähren sich weitgehend von wirbellosen Organismen wie Asseln, kleine weiche Käfer sowie kleine bis große Exemplare der Waldwegschnecke, braune Wegschnecken sowie wie die rote Wegschnecke. Die zweite der drei genannten Nacktschnecken – Arten sitzt häufig an Pilzen und wird dort von den Salamandern abgeweidet.

 

Fressfeinde

Die Larven des Feuersalamanders können von Fischen gefressen werden, erwachsene Feuersalamander haben keine natürlichen Feinde.

 

Fortpflanzung

Feuersalamander ereichen die Geschlechtsreife mit zwei bis vier Jahren. Die Geschlechter sind außerhalb der Paarungszeit nur schwer oder nicht unterscheidbar. Das Weibchen trägt nach der Befruchtung die Embryonen acht bis neune Monate aus. Dann sucht es ein Fließgewässer auf, in dem sie durchschnittlich 30 lebende Larven gebärt. Die Larven des Feuersalamanders haben Außenkiemen und von Anfang an Beine. Nach drei bis sechs Monaten ist die Entwicklung vom Kiemen atmenden Wasserbewohner zum Lungen atmendem Landtier abgeschlossen und das Jungtier verlässt das Wasser.

 

Wusstest du, dass der Feuersalamander bei Gefahr ein milchiges, giftiges Sekret aus Drüsen am Kopf und auf dem Rücken aussondern kann? Das schreckt Fressfeinde ab.

Connor Mischke, Klasse 4 b Grundschule Dotzlar

Feuersalamander