Der Grasfrosch (Rana temporaria)

Der Grasfrosch (Rana temporaria)

 

Aussehen

Die Oberflächentönung kann rot-, gelb-, oder braun sein und ein Fleckmuster haben. Sie wirken groß und plump von ihrer Erscheinung her und erreichen eine Körperlänge bis zu 11 cm. Die Weibchen werden etwas größer als die Männchen. Die Vorderbeine der Männchen sind kräftiger als die der Weibchen, um sich bei der Fortpflanzung bei den Weibchen festhalten zu können.

 

Lebensraum

Grasfrösche leben in fast allen Lebensräumen von Meeresspiegelhöhe bis zu den Hochgebirgen. Sie mögen es am liebsten in schattigen kühlen Gebieten. Sie sind nachtaktiv. Tagsüber verstecken sie sich an feuchten Plätzen. Sie überwintern im Schlamm von Teichen, häufiger jedoch in frostfreien Erdlöchern.

 

Nahrung

Grasfrösche ernähren sich von Käfern, Heuschrecken, Spinnen, Asseln, Schnecken und anderen Kleintieren. Die Laven ernähren sich von Algen.

 

Fortpflanzung

Das Laichgewässer sollte stehend oder langsam fließend sein, ideal sind flache, sonnenbeschienene Teiche, Weiher oder kleine Flüsse. Die Laichballen der Grasfrösche haben circa 700 – 4500 Eier, diese werden vom Weibchen meist im seitlichen Uferbereich auf unbewachsenem Gewässergrund oder auf untergetauchten Pflanzen abgelegt. Die Eier werden beim Austritt aus der weiblichen Kloake vom rücklings aufsitzenden Männchen besamt. Je nach Außentemperatur schlüpfen die sechs bis neun Millimeter langen Larven – auch Kaulquappen genannt – nach wenigen Tagen oder nach bis zu vier Wochen. Die Wandlung von der wassergebundenen Larve zum an Land lebenden Frosch dauert zweieinhalb bis drei Monate. Der Laubfrosch ist erst nach ca. zwei Jahren geschlechtsreif.

 

Beobachtungszeitraum

Mai bis Oktober

 

Gefährdung

Vögel wie z. B. Storch, Bussard, Steinadler, Milan, Uhu, Waldkauz, Schleiereule und auch Amsel und Enten lieben den Grasfrosch oder seine Larve als Nahrung, aber auch bei Säugetiere wie Fuchs, Dachs, Iltis, Wildschwein und Ratten steht der Grasfrosch auf der Speisekarte. Frösche sterben aber auch in den Wintermonaten oder auf ihren Wanderungen durch Straßenverkehr.

 

Wusstest du, dass der Laubfrosch nach der Winterstarre, meist im März in regnerischen Nächten zum Laichplatz wandert?

Der Grasfrosch (Rana temporaria)

Florian Zoll, Klasse 4 b Grundschule Dotzlar

Der Grasfrosch (Rana temporaria)

Tierfotos: Stefan Völkel – www.schiererphoto.de